Gewicht reduzieren
Handhabung, Montage, Systemgewicht – leichter ohne Funktionsverlust.
Lösung
Viele Hybridlösungen scheitern nicht am Prinzip, sondern an Details: ungeklärte Lastfälle, ungünstige Toleranzketten oder Schnittstellen, die im Prozess nicht stabil abgebildet werden können. Wenn Metallfunktionen wie Gewinde, Steifigkeit oder Kontaktflächen erforderlich sind, gleichzeitig aber Gewicht, Montageaufwand oder Bauraum reduziert werden sollen, ist ein Metall-Kunststoff-Verbund – z. B. über Insert-Molding – eine belastbare Lösung. Wir prüfen mit Ihnen, ob ein solcher Verbund technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist – und wie daraus eine reproduzierbare Serienlösung entsteht, inklusive Werkzeug- und Prüfkonzept.

Handhabung, Montage und Systemgewicht spürbar reduzieren.
Funktionsintegration und Serienfertigung statt Einzelprozesse.
Stabile Lieferfähigkeit durch abgestimmtes Prozesskonzept.
Einsatzfelder
Handhabung, Montage, Systemgewicht – leichter ohne Funktionsverlust.
Durch Serienfertigung und konsequente Funktionsintegration.
Weniger Teile, integrierte Funktionen, kürzere Taktzeiten.
Stabile Serie statt aufwendiger Einzelprozesse.
Was im Spritzguss möglich ist
Spritzguss erlaubt mehr als reine Geometrie: Funktionen lassen sich direkt im Bauteil abbilden und mit metallischen Komponenten gezielt kombinieren.
Im Verbund können Einlegeteile automatisiert bestückt, umspritzt und in einer stabilen Prozesslogik abgesichert werden. Entscheidend sind dabei Schnittstellen-Design, Fixierung und Lage der Inserts, Wärmehaushalt, Materialpaarung und das Toleranzkonzept – damit die Serie nicht nur „funktioniert“, sondern reproduzierbar bleibt.

Konstruktionsvergleich
Die richtige Lösung ergibt sich aus Funktion, Lastfall, Stückzahl und Wirtschaftlichkeit. Der folgende Vergleich liefert eine Orientierung – die belastbare Bewertung erfolgt im Machbarkeitscheck.
Anwendung
Wenn Metallfunktionen wie Gewinde, Kontaktflächen oder Lastaufnahmen erforderlich sind, gleichzeitig aber Montageaufwand und Bauraum reduziert werden sollen, ist Insert-Molding ein bewährter Ansatz. Einlegeteile, Werkzeugkonzept und Prüfmerkmale werden bei uns so aufeinander abgestimmt, dass Lage, Präsenz und Funktion über die Serie hinweg stabil und reproduzierbar bleiben.
Frühe Klärung
Metall durch Kunststoff zu ersetzen klingt zunächst einfach – in der Praxis entscheidet sich der Erfolg aber im Detail. Wichtig ist, früh zu verstehen, welche Aufgabe das Bauteil übernimmt, welchen Bedingungen es ausgesetzt ist und wie zuverlässig eine Kunststoff- oder Hybridlösung später in der Serie funktionieren muss. Hähl betrachtet deshalb Bauteil, Material, Werkzeug, Schnittstellen und Prozess gemeinsam. So entsteht eine fundierte Grundlage für eine Lösung, die technisch belastbar, wirtschaftlich sinnvoll und langfristig serienfähig ist.
Vorgehen
Funktion, Lastfälle, Toleranzen, Stückzahlrahmen, Montageziel.
Insert-Schnittstelle, Bauteilkonzept und transparente Bewertung kritischer Punkte.
Bestückung, Fixierung, Prozessfenster und Prüfmerkmale.
Freigabelogik, Prüfplan und Reproduzierbarkeit.
Ihr Nutzen
Metallfunktionen integriert – weniger Montageaufwand und weniger Schnittstellen.
Abgestimmtes Zusammenspiel von Insert, Werkzeug und Prozess.
Auch bei Streuung – durch Fixierung, Toleranzkonzepte und Prüfmerkmale.
Transparente Bewertung von Konzept, Risiken und Umsetzbarkeit.
FAQ
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